Das Bachelorthema „Absurde Kunst“ hat mich in der theoretischen Auseinandersetzung durch die Kunstgeschichte bis zum Internetphänomen „Brainrot“ geführt. Als praktisches Projekt habe ich ein Kunstobjekt in Form eines Tryptichons gebaut (ein dreiteiliger Schrein) inklusive dreier Bildschirme. Auf diesen liefen hypnotisch editierte Video- und Audiofragmente, die ich in den tiefen des Internets aufgetrieben habe. Die Einflüsse Dadaismus, Surrealismus, Pop-Art und Kitschkunst haben meine Gestaltung informiert.
01 Bachelor Projekt
02 Video Experimente
Für meine Videoarbeiten habe ich oft mit unterschiedlichen Softwares, color grading und animierten Effekten experimentiert um künstlerisch originelle Ästhetiken zu schaffen.
Zum Beispiel für ein Musikvideo, zur Visualisierung eines informativen Skripts über Schottische Friedhöfe oder als Eigenkreation traumähnlicher Bildwelten.
Eins meiner liebsten Projekte, ein Kurzfilm namens „Basement Stories“, erinnert an alte point-and-click adventure Videospiele. Der kreative Prozess lief sehr flüssig und produktiv in der Partnerarbeit ab. Dabei habe ich mich primär um Konzeption, Bildmaterial und Editing gekümmert, während mein Kommilitone für Schaupiel, Kostüm und Sounddesign verantwortlich war.
03 Basement Stories
Zu besonderen Orten nehme ich gerne meinen Camcorder mit, oder meine Kinderkamera für einen besonders nostalgischen Look. Damit begebe ich mich dann auf die Suche nach den interessantesten und ansprechendsten Motiven und winkeln. Im Schnitt werden daraus ästhetische Momentaufnahmen für mein eigenes Vergnügen. Hier nur ein paar kurze Ausschnitte.